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F-86 SABRE

 

Berühmt wurde die F-86 SABRE (Säbel) durch den Korea-Krieg. Sie wurde in diesem Krieg von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) als

Luftüberlegenheitsjäger eingesetzt. Am Himmel über Nordkorea bekämpfte sie sehr erfolgreich die MiG-15.  Über 700 feindliche Flugzeuge konnte sie während des Konfliktes abschießen. Im Gegenzug gingen weniger als 100 eigene Maschinen verloren. Es verwundert deshalb nicht, dass die F-86 SABRE zum

Standardjagdflugzeug der westlichen Welt wurde.

 

Canadair CL-13 North American F-86 Sabre Mk 5

Auch die Luftwaffe beschaffte die F-86 SABRE. Die Bundesrepublik Deutschland bestellte

25 SABRE Mk5 und 225 SABRE Mk 6. Bei der SABRE Mk5 bzw. Mk6 handelte es sich um bei Canadair in Kanada in Lizenz gefertigte Flugzeuge, die im Wesentlichen der F-86F entsprachen. Diese Flugzeuge wurden statt von einem General Electric J47-Triebwerk von einem Avro Orenda 14-Triebwerk angetrieben.

 

Die 25 SABRE Mk5 wurden als Ausbildungsflugzeuge bei der Waffenschule 10 eingesetzt.

Die SABRE Mk6 wurden von den Jagdgeschwadern 71 in Wittmund, dem Jagdgeschwader 72 in Leck und dem Jagdgeschwader 73 in Oldenburg eingesetzt. Im Jahre 1961 wurde das JG 73 nach Pferdsfeld verlegt.

Mit der Einführung der Lockheed F-104 STARFIGHTER im Jahre 1964 ging die Ära der F-86 in der deutschen Luftwaffe langsam zu Ende. 1966 war der Ausmusterungsprozess der F-86 endgültig abgeschlossen. Es wurden lediglich eine kleine Anzahl von Maschinen in Nutzung gehalten, so zu

Testzwecken bei der ESt 61 in Manching und beim Condor-Flugdienst als Zielschlepper.

 

 

 

 

Technische Daten

Hersteller

Canadair Ltd.

Triebwerk

Avro-Orenda -10 (CL-13B Mk.5) / -14 (CL-13B Mk.6)

Leistung / Schub

26,1 kN / 32,4 kN

Länge

11,43 m

Höhe

4,48 m

Spannweite

11,30 m

Leergewicht

4 800 kg

Max. Abfluggewicht

8 100 kg

Höchstgeschwindigkeit

1 140 km/h

Reisegeschwindigkeit

860 km/h

Dienstgipfelhöhe

16 700 m

Reichweite

1 960 km

Bewaffnung

6 x Maschinengewehre 12,7 mm 16 Luft-Boden Raketen oder 1 800 kg Bomben

Besatzung

1

Erstflug

30. Juli 1953 / 19. Oktober 1954