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Fiat G-91

 

Die Entwicklung der G-91 geht auf das Jahr 1953 zurück. Damals forderte die NATO in einer Ausschreibung ein leichtes Kampf- und Aufklärungsflugzeug, um dem Trend zu immer komplizierter werdenden Flugzeugen entgegen zu wirken.

 

Als geeignetster Bewerber ging die G-91 "GINA" hervor. Das Flugzeug wurde von Italien, Portugal und Deutschland in Dienst gestellt. Die Bundesrepublik Deutschland beschaffte ca. 450 Stück, die zum Großteil von der Flugzeug Union Süd sowie Dornier in Lizenz gefertigt wurden. Sie war damit das erste Düsenflugzeug, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurde.

 

In der Luftwaffe wurde die "GINA" - benannt nach der gut aussehenden italienischen Schauspielerin Gina Lollobrigida - von folgenden Verbänden eingesetzt: Waffenschule der Luftwaffe 50 (WaSLw 50) in Erding, Leichtes Kampfgeschwader 41 (LeKG 41) in Husum, LeKG 43 in Oldenburg, LeKG 44 in Leipheim und nicht zuletzt in unserem Vorgängerverband, dem damaligen LeKG 42 in Pferdsfeld.

 

Die "GINA" wurde in Pferdsfeld von 1966 bis 1975 eingesetzt, ehe sie durch die F-4F PHANTOM abgelöst wurde. Dieser Umbruch zog eine erneute Namensänderung in Jagdbombergeschwader 35 (JaboG 35) nach sich.

 

 

 

 

 

Technische Daten

Hersteller

Fiat / Dornier

Triebwerk

Bristol Siddeley / Rolls Royce Orpheus Mk.803 D11

Leistung / Schub

22,2 kN

Länge

10,29 m (T3 11,67 m)

Höhe

3,96 m (T3 4,45 m)

Spannweite

8,53 m

Leergewicht

3 100 kg (T3 3 865 kg)

Max. Abfluggewicht

5 250 kg

Höchstgeschwindigkeit

1 075 km/h

Reisegeschwindigkeit

670 km/h

Dienstgipfelhöhe

13 100 m

Reichweite

630 km Tiefflug

Überführungsreichweite

1 800 km

Bewaffnung

2 Maschinenkanonen DEFA 552 Kaliber 30 mm ca. 1000 kg Sprengbomben oder ungelenkte Raketen

Sensoren

3 x 70 mm Kameras in der Nase (optional)

Besatzung

1 (2 Schulung)

Erstflug

9. August 1956 (T3 31. Mai 1960)