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G8 Gipfel


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Herzog Friedrich Franz I. zu Mecklenburg-Schwerin ließ auf Anregung seines Rostocker Leibarztes Professor Vogel das erste deutsche Seebad nahe seiner Sommerresidenz Bad Doberan errichten. Prof. Vogel wollte die "außer Zweifel gesetzte heilsame Wirkung des Badens im Seewasser in sehr vielen Schwachheiten und Kränklichkeiten des Körpers" nutzen. Die sollte nun auch in Heiligendamm möglich sein.

So entstand von 1800 bis 1870 ein einzigartiges, imposantes, architektonisches Ensemble von Logier-, Bade- und Gesellschaftshäusern - die "Weiße Stadt am Meer", die ihresgleichen sucht: Schönheit, Überfluss. Die Inschrift "HEIC TE LAETITIA INVITAT POST BALNEA SANUM" (Frohsinn erwartet dich hier, entsteigst du gesundet dem Bade) am Giebel des von Baumeister Severin in den Jahren 1814 bis 1816 errichteten Kurhauses avancierte zum Leitmotiv, zum Leitspruch für das Leben und Logieren im sehr eleganten Badeort Heiligendamm. Die Herren von und in Heiligendamm wechselten, doch bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges blieb es einer der exklusivsten Badeorte. In der DDR wurde 1948 hier der Kurbetrieb wieder aufgenommen, 1957 - 1990 war Heiligendamm Sanatorium der Sozialversicherung.

 

Vom 6. bis 8. Juni 2007 fand der G8-Gipfel in Heiligendamm statt. Mit "G8", genauer die "Gruppe der Acht", werden die acht wirtschaftlich stärksten Staaten bezeichnet. Zu ihnen gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland und die Vereinigten Staaten von Amerika.

 

Jene Staaten erwirtschafteten 63 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes. "G8" ist zugleich eines der bedeutendsten weltweiten Foren und in hervorgehobener globaler Verantwortung. Es beruht für sich auf wenigen Strukturen, jedoch spielt die jeweilige G8-Präsidentschaft eine besondere Rolle. "Herausforderungen begegneten: Wachstum und Verantwortung" - dieser Leitgedanke sollte die Verhandlungen der G8 unter deutscher Präsidentschaft in diesem Jahr prägen.

Die Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft, die Einbeziehung der inzwischen starken Schwellenländer in das System oder Bündnis für globale Verantwortung, Fragen zum Klimaschutz sowie die Entwicklung Afrikas standen im Mittelpunkt des diesjährigen G8-Gipfels in Heiligendamm.

Zu den ebenfalls eingeladenen, bereits erwähnten Schwellenländern Brasilien, Indien, China, Mexiko und Südafrika trafen als Vertreternationen vom afrikanischen Kontinent die Delegationen aus Ägypten, Algerien, Nigeria, Senegal und Südafrika zum Gipfeltreffen ein.

 

 

Zu den Monate vorher - unter Initiative der deutschen Regierung - erarbeiteten Themen gehörten unter anderem:

 

  • "Perspektiven für Afrikas Wirtschaft": Warum ist insbesondere in Afrika Armut so verbreitet? Wie können die Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung verbessert werden?
  • "HIV und AIDS": Wie kann die Krankheit wirksam bekämpft werden?
  • "Neue Herausforderungen für die Weltwirtschaft - der Schutz geistigen Eigentums und die soziale Verantwortung von Unternehmen": Wie können Firmen ihre Erfindungen vor billigeren Kopien schützen? Was bedeutet ein "Kopierschutz" für die Versorgung der Ärmsten mit lebenswichtigen Medikamenten - zum Beispiel gegen AIDS?
  • "Klimawandel und effektive Energienutzung": Wie können wir mit dem Klimawandel und den Folgen umgehen, Energie einsparen und Vorräte besser nutzen?
  • Bildung als Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität in Industrie- und Entwicklungsländern,
  • Entschuldung der ärmsten Länder und
  • die Überwindung der digitalen Kluft.

 

Schon Wochen zuvor erstarkte der Fliegerhorst Laage zu einer Festung. Nicht nur als militärisches Objekt galt ihm ein höheres Augenmerk. Vor allem die ein- und ausfliegenden Staatsgäste galt es zu beschützen. Polizisten, Feldjäger und Soldaten sicherten das Objekt und den Transfer der Delegation ohne einen Zwischenfall.




Standort:

Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" Laage

Zeitraum:

06.06.2007 - 08.06.2007

Besucher:

keine, nicht öffentlich.

Autor: