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MiG-29

 

Das Waffensystem MiG-29 stellte eine Besonderheit im Flugbetrieb der deutschen Luftwaffe dar. Als einziges russisches Kampfflugzeug wurde die MiG-29 nach der Vereinigung Deutschlands im Jahre 1990 von der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik (NVA der DDR) in die Luftwaffe übernommen und nach westlichen Grundsätzen eingesetzt.

 

Ab Januar 1991 wurde bei der Luftwaffe mit der offiziellen Erprobung der MiG-29 begonnen. Nach der Aufstellung des Erprobungsgeschwader MiG-29 auf dem Flugplatz

Preschen wurde im Juli 1991 von der Bundesregierung entschieden, die MiG-29 in die NATO-Luftverteidigungsstruktur zu integrieren.

 

Im Dezember 1994 wurden die ersten MiG-29 nach Laage verlegt. Ihre Aufgabe bestand in der Sicherstellung der Alarmrotte für die Luftraumüberwachung. Neben dem Auftrag zur Sicherung des Luftraums und Wahrung der Lufthoheit (Alarmrotte) konnte eine große Zahl befreundeter Luftstreitkräfte im Übungsflugbetrieb wertvolle Erfahrungen im Luftkampf mit dem Waffensystem MiG-29 sammeln. Dies förderte das Ansehen der Bundeswehr bei seinen Bündnispartnern.

 

Von den ursprünglich 24 MiG-29 wurden 22 ab September 2003 an die polnischen Luftstreitkräfte abgegeben. Die letzten neun Maschinen starteten am 4. August 2004 vom Fliegerhorst Laage in Richtung Bydgoscz in Polen.

 

 

 

 

  

  

Technische Daten

Hersteller

Mikojan-Gurewitsch

Triebwerke

2 x Klimow RD-33

Leistung / Schub

je 81,4 kN mit Nachbrenner

Länge

17,32 m (mit Staurohr)

Höhe

4,73 m

Spannweite

11,36 m

Leergewicht

10 900 kg

Max. Abfluggewicht

18 000 kg

Höchstgeschwindigkeit

1 500 km/h Bodennähe

2 450 km/h / 2,3 Mach in 11 000 m Höhe

Marschgeschwindigkeit

1 200 km/h

Dienstgipfelhöhe

18 000 m

Reichweite

2 100 km mit Rumpfzusatzbehälter

Bewaffnung

1 x Bordkanone GSch-30/1 mit 30 mm,
6 x Unterflügelstationen für Luft-Luft-Lenkflugkörper, Bomben bis 2 000 kg

oder ungelenkte Raketen

Besatzung

1

Erstflug

6. Oktober 1977