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Tag der offenen Tür 2001


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150.000 Besucher kamen am 25. August 2001 bei bestem Wetter zum Tag der offenen Tür des Jagdgeschwaders 73 "Steinhoff" auf den Fliegerhorst Laage. Sie bekamen in der Luft sowie am Boden viel geboten. Flugzeuge und Hubschrauber aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, den Niederlanden sowie Deutschland besuchten den Fliegerhorst. Über 800 Soldaten und Zivilangestellte waren bei der Organisation des Events behilflich.

 

Der Fliegerhorst Laage wurde im Zuge der Vereinigung beider deutscher Staaten von der Bundeswehr übernommen; 1993 wurde der Beschluss veröffentlicht, das Erprobungsgeschwader MiG-29 aus dem brandenburgischen Preschen und das Jagdbombergeschwader 35 aus dem rheinland-pfälzischen Pferdsfeld/Bad Sobernheim mit der F-4F PHANTOM zum Jagdgeschwader 73 am Standort Laage zu vereinen. Ein Novum innerhalb der NATO und selbst in der Bundeswehr. Die Verlegung der MiG-29 erfolgte bis Dezember 1995 und die der F-4F PHANTOM bis September 1997. Bei der offiziellen Indienststellung verlieh der damalige Bundesminister für Verteidigung, Dr. Volker Rühe, dem Verband den Traditionsnamen "Steinhoff".

Nach 1998 richtete das Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" (Vorgänger vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff") bereits am 25. August 2001 erneut einen Tag der offenen Tür aus. Es wurde der bislang größte in der Geschichte des inzwischen weltbekannten Luftwaffenverbandes. Groß war einfach alles. Die Statistik liest sich wie eine Reihung der Superlative.

Insgesamt 150000 Besucher nutzten das Unterhaltungs- und Informationsangebot des noch jungen Geschwaders auf dem mecklenburgischen Fliegerhorst, die mit 100 Pendelbussen von Parkplätzen zum Fliegerhorst und wieder zurück gefahren wurden - nahezu 87.000 Pkw wurden platziert, die allerdings auch im Raum Rostock-Laage den Verkehr fast zum Erliegen brachten.

Die internationalen und nationalen Gastbesatzungen summierten sich auf ungefähr 300 Teilnehmer und boten den Zuschauern und Veranstaltungsgästen im Static Display wie auch bei Flying Display einen umfangreichen Einblick in das Leistungsvermögen ihrer Waffensysteme. Diese waren

 

ALPHA JET

AWACS

C-160 TRANSALL

CH-53

Cougar

B-1B Bomber der USAF aus Ellsworth AFB

Bell UH-1D

Bo-105

Eurocopter 135 (auch: EC35)

EUROFIGHTER

F-4F PHANTOM

F-15

F-16 (USAFE und RNAF)

F-18

F-104 STARFIGHTER

MiG-23

Mirage 2000

Mirage III

PA-200 TORNADO

PA-200 TORNADO F3

SEA LYNX

 

und die Kampfjets des Gastgebers:

F-4F PHANTOM sowie

MiG-29 FULCRUM.

 

Einen ersten Ausblick auf den Nachfolgejet in Laage, den EUROFIGHTER, bekamen die Interessierten aus nächster Nähe mit der 98+29 und der 30+00, einem "Mock-up".

 

Zweimal wurde an diesem Tag ein Flugprogramm von je zwei Stunden Länge geboten. Steigleistungen, Abfangjagd und Kondensstreifen sowie verschiedenste Stände mit Essen und Trinken sorgten neben den vielen Anlaufpunkten rundum für eine Art Volksfeststimmung.

Am Abend fand für Geschwaderangehörige und deren Familien sowie geladene Gäste ein Hallenfest statt. In zahlreichen Gesprächen konnten Kontakte erneuert oder Themen ausgetauscht werden.

 

Die geleistete Großveranstaltung war für die Region Rostock-Laage von großer Bedeutung. Immerhin sind die militärischen Luftfahrzeuge und die Linienflugzeuge des zivilen Partners, des Flughafens Rostock-Laage, täglich gegenwärtig. Umso wichtiger ist es für einen Verband, sich als Luftwaffenverband mit seinem Leistungsvermögen und dem Agieren im Verbund mit aktiver Öffentlichkeitsarbeit darzustellen. Ziel ist ein verständnisvolles, konstruktives Miteinander mit den umliegenden Bürgerinnen und Bürgern, den Gemeinden allgemein und den politischen wie wirtschaftlich Verantwortlichen.




Standort:

Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" Laage

Zeitraum:

25.08.2001

Besucher:

150.000

Autoren:

Tristan Radike und Erik Pflanz http://www.derkranich.de

Aufnahmen:

Peter Heiner