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Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff"

 

Alle Piloten, die in Deutschland den EUROFIGHTER fliegen, werden auf diesem Waffensystem im Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" ausgebildet. Das Geschwader ist in Laage, in der Nähe Taktisches Luftwaffengeschwader 73 von Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, stationiert und wurde mit Außerdienststellung der MiG-29 als erster Luftwaffenverband im April 2004 mit dem Waffensystem EUROFIGHTER ausgerüstet. Hier wurden die ersten Grundlagen für den Flugbetrieb mit dem modernsten Waffensystem der Luftwaffe erprobt.

 

 

Der Auftrag:

 

Die Hauptaufgabe des Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" ist die Ausbildung der Eurofighter-Piloten der Luftwaffe. Zusätzlich übernimmt das Geschwader bei Bedarf, neben der Taktischen Luftwaffengruppe "R" und dem Taktischen Luftwaffengeschwader 74  (TaktLwG 74) die Sicherung des deutschen Luftraums.

 

Die Ausbildung der Piloten

Die fliegerische Grundausbildung der deutschen Piloten erfolgt nach wie vor in den USA. Wenn der Flugschüler als ausgebildeter Jet-Pilot nach Deutschland zurückkommt und für den Einsatz auf dem EUROFIGHTER vorgesehen ist, wird er in Laage auf das moderne Waffensystem umgeschult und durchläuft hier darüber hinaus den größten Teil weiterer Ausbildungsabschnitte für dieses Waffensystem.  Für die Ausbildung stehen im Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" Hörsäle für die Theoretische Ausbildung und zwei hochmoderne Flugsimulatoren für die Vorbereitung und Begleitung der praktischen Ausbildung zur Verfügung. In der 2. Ausbildungsstaffel des Geschwaders wird die Theorie in die Praxis umgesetzt. Nach gemeinsamen Flügen mit den Fluglehrern im dafür vorgesehenen zweisitzigen Trainer fliegt der EUROFIGHTER-Pilot in der Regel schon ab der siebenten Flugstunde allein. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wechseln die Offiziere in ihren vorgesehenen Heimatverband.

 

Die Alarmrotte  (QRA, Quick Reaction Alert)

Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" ist zusätzlich bei Bedarf zusammen mit den beiden anderen Verbänden (TaktLwG 74 aus Neuburg/Donau und der TaktLwG "R" aus Wittmund/Ostfriesland) in Deutschland für die Sicherung des deutschen Luftraums zuständig und nimmt daher nach Einzelfallbeauftragung lufthoheitliche Aufgaben wahr. Das sogenannte "Air Policing" sagt aus: Die Befähigung zur Bereitstellung einer Alarmrotte, die in kürzester Zeit auf Anweisung eines NATO-Gefechtsstands eingesetzt werden kann.

 

 
Einsätze und Übungen

Weiter gehört auch die Teilnahme an nationalen und internationalen Übungen und Erprobungen zu den Aufgaben des Geschwaders. Ständig werden auch Soldatinnen und Soldaten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 "Steinhoff", auch im erweiterten Aufgabenbereich der Bundeswehr, bei den verschiedensten Einsätzen global eingesetzt.

 

 

Geschichtliches zum taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff"

 

Der Fliegerhorst Laage wurde von 1979 bis 1988 unter strenger Geheimhaltung durch die Nationale Volksarmee der DDR gebaut. Hier wurden zwei Fliegende Verbände der NVA stationiert, das Jagdbombergeschwader 77 "Gebhard Leberecht von Blücher" ab 1984 und ab 1988 zusätzlich das Marinefliegergeschwader 28 "Paul Wiczorek".

Nach der Wiedervereinigung wurde der Flugplatz von der Luftwaffe übernommen, seit 1994 ist hier das Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" stationiert, ursprünglich allerdings unter anderem Namen. Informationen dazu in den folgenden Texten.   

 

Oldenburg, Sobernheim und Pferdsfeld

Am 1. April 1959 wurde vom Bundesministerium der Verteidigung der Aufstellungsbefehl für das Jagdgeschwader 73 in Ahlhorn nahe Oldenburg erlassen und die feierliche Indienststellung am 1. Dezember mit dem ersten Flugzeugmustter, der F-86 SABRE Mk.6, vollzogen. 1962  verlegte das Geschwader an seinen vorerst endgültigen Standort Bad Sobernheim. Der Unterkunftsbereich wurde auf dem "Dörndich" neu errichtet, der Fliegerhorst lag 10 Kilometer westlich bei einem kleinen Ort namens Pferdsfeld und wurde vorher von den französischen Luftstreitkräften genutzt.

 

Umbenennungen und neue Waffensysteme

1964 erhielt der Verband einen neuen Auftrag und wurde am 1. Oktober in Jagdbombergeschwader 42 umbenannt. Neben der Jagdbomberrolle hatte der mittlerweile in JaboG 42 umgenannte Verband nach der Umrüstung auf die Fiat G-91 "GINA" ebenfalls die Aufgabe, taktische Lauftaufklärung zu betreiben. Zur besseren Unterscheidung zu den gerade in die Luftwaffe eingeführten F-104 STARFIGHTER, stand am 1. Mai 1967 ein erneuter Namenswechsel an: Umbenennung in Leichtes Kampfgeschwader 42. Im Jahr 1971 entfiel der Auftrag für die taktische Luftaufklärung, ab 1974 bereitete man sich auf die Umrüstung auf die Phantom F4F vor. Am 01. April 1975 trafen die ersten neuen Luftfahrzeuge ein und das Geschwader wurde in Jagdbombergeschwader 35 umbenannt.

 

Routinebetrieb

Anfang der achtziger Jahre standen 200.000 Flugstunden und die Mehrfachverleihung von Flugsicherheitsurkunden und des "Prinz-Heinrich-Preises" auf der Habenseite des JaboG 35.  Am 27. April 1985 übernahm das JaboG 35 die Patenschaft " zur Pflege der Tradition und Kameradschaft mit den Angehörigen der Nachtjagdverbände der ehemaligen Luftwaffe".

 

Große Änderungen kündigten sich 1989 an. Das traditionelle Haxenessen am 9. November hatte einen ganz anderen Höhepunkt als geplant: Die Mauer fiel und die Deutschen aus Ost und West fielen sich im Freudentaumel in die Arme. Am Ende des Jahres beherbergte das JaboG 35 ungefähr 200 Aus- und Übersiedler aus der DDR in seinen Unterkünften auf dem Dörndich.

Im Jahr darauf, am 3. Oktober, trat die DDR nach Artikel 23 des Grundgesetzes der BRD dem Rechtsgebiet der Bundesrepublik bei ("Wiedervereinigung"). Für die beiden deutschen Armeen bedeute das Datum ebenfalls die Integration der Soldaten und Waffensysteme der Nationalen Volksarmee der DDR in die Bundeswehr. Die Zukunft des Jagdbombergeschwaders 35 wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht thematisiert.

 

  • Die Schwimmhalle
  • Die Offizier- und Unteroffizierheimgesellschaft (O/UHG)
  • Wohnblock U20 und U21
  • U03 Stabsgebäude
  • Lageplan Fliegerhorst Laage
  • Die Sporthalle
  • Die Sanitätsstaffel
  • Wirtschaftsgebäude
  • Die ehemalige Flugplatzfeuerwehr
  • FAUN LF 16.30/45 V 4x4
  • Hardened Aircraft Shelterschleife A-Bereich
  • Wachgebäude
  • E213
  • WOC
  • Die Tankstelle an den Kraftfahrzeug-Hallen
  • Die Kraftfahrzeug-Hallen
  • Terminal der zivilen Luftfahrt
  • Halle 214
  • U41
  • Das Tanklager
  • Offener Hardened Aircraft Shelter
  • Überblick über den U-Bereich
 

 

Das JG 73 "S" in der Zeit nach 1990

Die Geschichtsbetrachtung unseres Geschwaders muss ab 1990 auf eHelmut Kohl in Laageinen weiteren Verband ausgedehnt werden. Am 3. Oktober 1990 wurde das mit der MiG-29 ausgerüstete Jagdfliegergeschwader 3 "Wladimir Kamarow" (LSK/LV - Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA) stationiert im brandenburgischen Preschen in die Luftwaffe übernommen.

 

Während das JaboG 35 schon 1991 eine Alarmrotte zur Überwachung des deutschen Luftraumes über die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen nach Faßberg verlegte, wurde im Bundesministerium der Verteidigung entschieden, weiter Flugbetrieb mit der MiG-29  im, zum Erprobungsgeschwader MiG-29 umbenannten Verband, durchzuführen.

 

Schließlich wurde 1993 beschlossen, die Standorte Bad Sobernheim und Preschen aufzugeben und beide Verbände, das JaBoG 35 und das Erprobungsgeschwader MiG 29, am Standort Laage als Jagdgeschwader 73  zusammenzuführen. Das Erprobungsgeschwader wurde noch in Preschen zum JG 73 umbenannt und bis Ende 1994 nach Laage verlegt. Am 1. Oktober 1994 erhielt das JaBoG 35 mit " Jagdgeschwader 73, Anteil F4F" einen neuen Namen  und bis September 1997 ebenfalls nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt.

 

 

  • Erste Landung einer MiG-29 FULCRUM aus Preschen am 04. Oktober 1994.
  • 1000. Landung am 29. September 1992.
  • Erste Landung A310 am 30. November 1992.
  • MiG-23 "Flogger".
  • 350. Landung.
  • 500. Gastmaschine.
  • Landung der MiG-29
 

 

Der vereinte Neubeginn in Laage

Die offizielle Aufnahme des gemeinsamen Flugbetriebes erfolgte ab September 1997. In einem feierlichen Akt stellte der Bundesminister für Verteidigung, Dr. Volker Rühe, das Jagdgeschwader 73 in Laage am 18. September offiziell in Dienst und verlieh ihm den Traditionsnamen "Steinhoff". Am 4. Juli 1998 fand der erste Tag der offenen Tür mit über 100.000 Besuchern statt. Bis 2001 besuchten dänische, amerikanische und finnische Kampfflugzeuge den Fliegerhorst Laage bzw. war das Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" in den USA, in Schweden und Kanada zu Gast. Auch der erste EUROFIGHTER flog in diesem Jahr zu Radarversuchen gegen zwanzig Flugzeuge des JG 73 "S" gleichzeitig.

 

Das Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" richtete am 25. August 2001 einen weiteren Tag der offenen Tür aus. Damals suchten 150.000 Besucher den Fliegerhorst Laage auf, um sich über den Verband der Luftwaffe zu iMiG-29 FULCRUM 1993nformieren. Die Broschüre zu diesem Ereignis schloss mit den Worten "Bis bald im "runderneuerten" JG 73 "S"". Der 14. März 2002 stand ganz im Zeichen der Zukunft unseres Verbandes: Ausphasung des Waffensystems F-4F PHANTOM II und die Außerdienststellung der zweiten Jagdstaffel in Vorbereitung auf die Einführung des EUROFIGHTER. Ungefähr zeitnah begann die aufwendige Ausbildung des militärischen und zivilen Technik- und Administratorenpersonals - Englischkurse und Waffensystemlehrgänge mussten besucht werden.

 

Im Jahr 2002 nahmen die MiG-29 in Key West/Florida sowie in der Schweiz an Übungen teil und flogen auch gegen schwedische Gripen. 2003: Im Juni beendet das JG 73 "S" seine letzte Übung mit den MiG-29 in Eglin/Florida und langsam erheben sich erneut die Zeichen der Zeit über Laage. Am 26. September 2003 ratizifiert Bundesminister für Verteidigung, Dr. Peter Struck die Übergabe der MiG-29-Kampfflugzeuge an Polen gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen. Die Übergabe erfolgte in mehreren Losen bis zum 05.08.2004.

 

 

Vollzogener Waffensystemwechsel

Mit großer Spannung erwartet, flogen die ersten doppelsitzigen EUROFIGHTER vom 26. bis 30. April 2004 mit "98er" Kennung im JG 73 "S" ein. Am 30. April selbst erfolgte die offizielle Aufnahme des Flugbetriebes und der Start des Truppenversuchs mit dem neuen Waffensystem EUROFIGHTER. Auch am EUROFIGHTER-Projekt nicht beteiligte Nationen interessierten sich für das neue Waffensystem. So besuchte uns am 20. Juli 2004 der Inspekteur der amerikanischen Luftwaffe, General John P. Jumper, auf Einladung des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Klaus-Peter Stieglitz, in Laage. In einer realitätsnah inszenierten Evakuierungsübung, die ihm zu Ehren "Baltic Jump" genannt wurde, mit den unterschiedlichen fliegenden und bodengebundenen Waffensystemen, erhielt der US-General einen Einblick in das Leistungsvermögen der deutschen Luftwaffe. Ein Mitflug im EUROFIGHTER überzeugte ihn schließlich von dessen Leistungsspektrum.Erster EUROFIGHTER in LAAGE 30+02 GT

 Diese Übung wurde schon mehrfach in Laage durchgeführt, immer zu Ehren der eingeladenen Gäste. Der lange Weg des Abschieds von der MiG-29 endete am 28. Juli 2004 mit der feierlichen Außerdienststellung durch den Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Walter Jertz, und dem damaligen Kommodore des Jagdgeschwaders 73 "Steinhoff", Oberst Günter Katz. Das anschließende Hallenfest diente der Rückbesinnung auf ein Stück deutscher Luftwaffengeschichte, das nun unweigerlich dem Finale entgegen schritt. Die letzten flugfähigen MiG-29 sollten eigentlich am 3. August an ihren neuen Heimatflughafen verlegt werden. Aus Witterungsgründen in Bydgoszcz wurde der Flug auf den Folgetag verlegt.

Eine TRANSALL hatte neben Gerätschaften auch Geschwaderangehörige mit an Bord. Die Übergabe jedes einzelnen nun ehemals deutschen Kampfflugzeugs an die polnische Luftwaffe war auch immer ein kleiner Schritt der Trennung, bis die 29+01 als letzte Maschine ihre Position verließ. Auf dem polnischen Fliegerhorst genossen die angereisten Angehörigen unseres Geschwaders viel Emotionen und vollkommene Fürsorge. Fast unbemerkt wurden bis Dezember 2004 die in Cottbus ansässigen Teilbereiche unseres Geschwaders, die Ingenieurunterstützungsgruppe und der Abgesetzte Bereich, aufgelöst. Diese begleiteten die Instandsetzungsarbeiten an der MiG-29 und waren zugleich Verbindungsstelle zum Hersteller in Russland. Der 5. August bedeutet den Wendepunkt im Jagdgeschwader 73 "Steinhoff". Inzwischen ist der Flugbetrieb mit dem EUROFIGHTER Normalität.

Unser Verband bildet seit Januar 2005 die auf den EUROFIGHTER umzuschulenden Luftwaffenpiloten und Piloten aus Österreich aus und sorgt selbst für den notwendigen Aufwuchs des eigenen Personals. Umschulung und Ausbildung deutscher und österreichischer Piloten sowie Ausbildung zum Waffenlehrer und Fluglehrer auf dem EUROFIGHTER deutscher Piloten markieren den Hauptauftrag unseres Verbandes.

Im Jahr 2009 hat die Luftwaffe in Laage damit begonnen, erstmals Erstschulungen von angehenden Kampfjetpiloten auf dem EUROFIGHTER durchzuführen (B-Course). Seit Juli 2006 fliegt der EUROFIGHTER nicht mehr nur allein von Laage aus: ImTaktischen Luftwaffengeschwader (vormals JG 74) in Neuburg fand am 25. Juli die offizielle Indienststellung des neuen Waffensystems statt. Damit endete für unser Geschwader ein zwölf Jahre währender "besonderer Status", wenn man die Verbandsgeschichte so deuten möchte oder darf. Inzwischen sind sowohl das Taktische Luftwaffengeschwader 31 "Boelcke" und die dem Nörvenicher Geschwader unterstellte Taktische Luftwaffengruppe "Richthofen" mit dem Waffensystem EUROFIGHTER ausgerüstet. 

Am 19. August 2006 feierte die Luftwaffe in Laage zusammen mit 120.000 Besuchern ihr 50-jähriges Bestehen unter dem Motto "50 Jahre Luftwaffe im Einsatz", das vom Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" (heute TaktLwG 73 "S") bis dahin in ganz besonderer Weise 47 Jahre mitgestaltet werden durfte.

 

 

Jüngere Vergangenheit und Gegenwart

Im Juni 2007 fungierte der Fliegerhorst Laage unter Beteiligung von (internationalen) Soldaten sowie Polizisten vom Bund und aus verschiedenen Bundesländern und der Flughafen Rostock-Laage GmbH als Ankunfts- und Abflugort der internationalen Staats- und Regierungschefs und deren Delegationen im Rahmen des "G8"-Weltwirtschaftsgipfels in Heiligendamm und der Region Rostock.

Heute, im Jahr 2014, feiert unser Geschwader sein 55-jähriges Bestehen. Eine markante Wegmarke der Geschwadergeschichte kam im Jahr 2009: Erstmals verlegte ein deutscher Luftwaffen- und EUROFIGHTER-Verband Kampfflugzeuge mit Tankern der Luftwaffe im Rahmen einer strategischen Verlegung nach Asien, um mit den Kampfjets an der Luftfahrtveranstaltung "Aero India" in Bangalore/Indien teilzunehmen. Bewiesen werden konnte mit der Verlegung zudem die Langstreckentauglichkeit des neuen Waffensystems, die Luftbetankung und die Durchführbarkeit der Verlegung von Personal und entsprechend benötigter Logistik. - Wiederum ein Meilenstein innerhalb der Luftwaffe, dem die Laager Verbandsangehörigen Vorschub leisten konnten.

 

Jagdgeschwader 73

 

Mit dem Großen Zapfenstreich und dem Familientag 2009 wollte das (damalige) Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" seiner eigenen Geschichte und seinem Namensgeber die Ehre erweisen, der Garnisonsstadt Laage und ihrer Bevölkerung für das friedvolle Neben- und Miteinander danken, den geladenen Gästen und Angehörigen sowie Zuschauern ein gutes Gelingen und gute Unterhaltung wünschen. Das sich weiterentwickelte Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" ist heute die Pilotenschule der Luftwaffe und kann mit einer stolzen Bilanz der aus dem Verband hervorgegangenen Verbesserungsvorschläge in Zusammenhang mit der Einführung des neuen Waffensystems EUROFIGHTER auch als der Initiativverband der Luftwaffe bezeichnet werden.

Seine Anziehungskraft hat unser Verband bewahren können; tausende Besucher kommen jedes Jahr nach Laage, um sich interessiert oder fachlich begründet über dessen Spitzenposition zu informieren - Medien, inländische und ausländische - auch militärische - Interessenten eingeschlossen.

"Danke" für die Unterstützung der vorgesetzten Dienststellen, den Vorgesetzten und Angehörigen, Ehemaligen und Freunden des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 "Steinhoff".

 

Erik Pflanz www.derkranich.de

 

Quellen: Luftwaffe.de, Chronik TaktLwG 73 "S" (JG 73 "S", Informationsmeister), Geschwaderzeitungen TaktLwG 73 "S" (JG 73 "S"):DER KRANICH" und "Schinderhannes"

Aufnahmen: Cornelia Koch, Bildstelle TaktLwG 73 "S", Bildarchiv TaktLwG 73 "S", Hubschrauberstaffel der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern